Wieder steige ich, wie jeden Morgen,
in den Bus ein, um zur Arbeit zu
fahren. Ermüdende Blicke
beginnen mich zu begutachten.

Die anderen Fahrgäste sind mir
teilweise bekannt. Der kleine
dicke Junge, der wie immer
schon sein Frühstück vor der
Schule isst. Die aufgetakelte
Frau die mit Sicherheit schon
vierzig ist, aber versucht wie
zwanzig auszusehen.

Ich setze mich ganz hinten hin
und irgendwie hab ich ein
seltsames Gefühl heute. Der
Bus wirkt ungewohnt groß
und riecht auch etwas seltsam.
Er riecht nach Rost.

Der Bus beginnt sich von Station
zu Station immer mehr zu füllen.
Ich bemerke das der Busfahrer
auffällig oft nach hinten schaut.
Mir wird mulmig.

Ich drücke auf den Knopf,
um auszusteigen. Die Station
zieht an mir vorbei. Ich drücke
wieder und wieder. Der Bus
hält einfach nicht an. Es knallt.

Als ich zum Busfahrer schaue, sehe
ich ein Gitter, was die Fahrgäste
vom Fahrer abtrennt. Panik bricht
aus. Alle wollen raus und schlagen
gegen die Scheiben. Nichts.

Wir halten an. Ich schaue aus dem
Fenster. Der Bus wird umzingelt
von seltsamen Personen. Ihr Blick
scheint auf den Bus zu gieren. Ich
versuche mich zu
orientieren
wo wir sein könnten. Wir sind auf
eine
r Art von Fabrikgelände.

Der Busfahrer giert uns an, sprach
jedoch kein Wort. Die Tür öffnet sich.
Aber nur die Fahrertür.

Die äußerst stämmigen Personen
stürmen den Bus und rütteln an dem
Gitter
, das sie von uns trennt. Der Fahrer
öffnete das Tor und die Meute stürmt
auf die Gäste zu. Sie schnappen sich
den dicken Jungen. Zerren an ih
m.

Der Schrei des Jungen bohrt
sich in meinen Kopf. Ich hör es
knacken und die Schreie des
Jungen verstummen. Sie haben
ihn zerrissen. Dieses Knacken
hört nicht auf. Blut
spritzt, Körper-
teile
fliegen durch den Bus und
Adern hängen aus den anderen Fahr-
gästen.

Sie kommen auf mich zu. Ihre Münder
sind blutverschmiert. Überall liegen
zerrissene Leichen. Manche zucken
ohne
Unterlass. Ich spüre die Griffe,
das Zerren. Meine Arme
einfach
abgerissen. Der Schmerz ist uner-
träglich. Ich fühle das Zerren an
meinem Kopf. Ich sehe meinen
eigenen Körper. Ohne Spiegel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*
Website

Um sicher zu stellen, dass Du echt bist, löse bitte folgende Aufgabe. Achtung: solltest du länger als 5 Minuten an Deinem Kommentar geschrieben haben, sicher diesen bitte. Das Captcha ist nach 5 Minuten nicht mehr gültig. * ZEIT ABGELAUFEN. Bitte lade das Captcha noch einmal neu (Klicke auf die Pfeile rechts der Frage).