Erstveröffentlichung: 11.10.2010

Ich sitze auf einer Bank. Um mich herum fallen Schneeflocken und legen sich auf mich nieder. Ich fange sie mit der Hand, doch schmelzen sie nicht.
Ich kann behutsam ihre Arme anschauen, ohne sie zu zerstören. Wenn ich sie sehe, denke ich an dich. Wie wir gemeinsam, abends saßen und uns den fallenden Schnee anschauten.
Nun sitze ich alleine hier und der Schnee will nicht aufhören zu fallen. Seitdem du gingst, fällt der Schnee unaufhörlich und erinnert mich daran, dass du nicht mehr hier bist.
Man ruft mich, doch will ich hier sitzen bleiben. Man ruft mich lauter und zerrt an mir und ich werde fortgerissen. Mit meiner Schneekugel in der Hand beende ich das bei dir sein und kehre zurück in mein Leben.

 

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